Herzgesunde Ernährung

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1. Essen Sie abwechslungsreiche, frisch zubereitete Speisen.
Eine bunte und an die Menge angepasste ausgewogene Ernährung ist Basis für ein gesundes Leben. Die Ernährungspyramide zeigt Ihnen die Umsetzung einfach und praxisnah.

2. Essen oder Trinken Sie öfters Obst und Gemüse.
Ob frisch als Beilage zum Brot, Hauptgericht oder Zwischenmahlzeit: In Paprika, Tomaten, Karotten und Beeren sind natürliche Farbstoffe und Aromastoffe enthalten. Sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen, die die Zellen schützen.

3. Bauen Sie Hülsenfrüchte in Ihren Speiseplan mit ein.
Bohnen, Erbsen und Linsen liefern wertvolles Eiweiß, viele Vitalstoffe und Ballaststoffe, die zur Gesunderhaltung des Darms beitragen und so erste Abwehr gegen Bakterien darstellen.

4. Seien Sie achtsam beim Einkauf, beim Essen und beim Trinken.
Nehmen Sie sich Zeit dafür. Wer während der Mahlzeit unter Zeitdruck steht, isst unüberlegt und oft zu viel. Auf Dauer schadet dies Ihrer Gesundheit und somit auch den Gefäßen!

5. Gewichtmanagement!
Wer auf das Gewicht achten möchte, sollte spätestens zwei Stunden vor dem Schlafengehen nur kleine, fettarme und zuckerfreie Mahlzeiten zu sich nehmen. Zuckerreiches Essen regt die Insulinausschüttung an. Das wiederum verhindert die Fettverbrennung in der Nacht und fördert die Fetteinlagerung in den Zellen.

6. Verzichten Sie auf „zuckerreiche“ Energie.
Diese ist beispielsweise in Säften (Fruchtzucker) und Cola (Haushaltzucker) enthalten. Jeder Liter Cola, Orangensaft oder Limonade liefert 500 Kalorien. Diese werden sehr schnell vom Körper aufgenommen und sorgen oft für ein Übermaß.

7. Ganz wichtig: Trinken Sie entsprechend viel Wasser!
Ein Glas Wasser vor dem Essen trinken, macht schneller satt. Außerdem ist ausreichend Flüssigkeit wichtig, um das Blut flüssig und die Nierenfunktion zu erhalten. Pro Tag sollten Sie 1,5 bis zwei Liter Wasser trinken. Wer gern etwas mit Geschmack trinkt, kann auch auf ungesüßten Tee zurückgreifen oder Wasser mit Zitronensaft aromatisieren. Alkohol gehört zu den Genussmitteln und ist somit nicht lebensnotwendig. Aber: Ein Glas zum Essen und das nicht jeden Tag dient dem Genussempfinden und der Lebensqualität. Rotwein enthält zudem noch sekundäre Pflanzenstoffe.

8. Reduzieren Sie die Verwendung von Fertiggerichten.
In Fertiggerichten, -suppen und -saucen ist viel Salz und Fett enthalten. Achten Sie auf die Zutatenliste und bewerten Sie das Produkt nach den Tipps für eine herzgesunde Ernährung: Wie viel Fett, Zucker, Energie ist enthalten und wie ist der Sättigungseffekt? Qualität vor Quantität!

9. Essen und Trinken Sie mit Herz und Verstand.
Bevorzugen Sie pflanzliche vor tierischen Lebensmitteln. Wählen Sie eine bunte, vitalstoffreiche, genussvolle Zubereitung und genießen Sie Ihr Essen und Trinken mit Achtsamkeit. Essen und Trimmen – beides muss stimmen!

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