apropos Spaziergang

Spazieren gehen ist Ihnen zu langweilig? apropos gibt Tipps, wie der nächste Gang an die frische Luft zum Erlebnis wird.

© Halfpoint – stock.adobe.com

Haben Sie schon immer gerne an der frischen Luft Ihre Runden gedreht oder hat es während der Corona-­Pandemie erst angefangen? Der gute alte Spaziergang ist seit dem letzten Jahr wieder total angesagt. Sie kennen aber mittlerweile alle Routen rund um Ihr Zuhause und sind gelangweilt von der Monotonie? Dann peppen Sie Ihren Spaziergang doch mal auf!

Packen Sie einfach mal Ihre Kamera ein. Egal ob professionelle Spiegelreflex, Smartphone oder Einwegkamera – durch die Linse sehen Sie das Leben anders. Auf der Suche nach einzigartigen oder banalen Motiven nehmen Sie die Natur und Ihre Umwelt bewusster wahr. Sie können den Spaziergang auch nutzen, um Naturexperte zu werden. Machen Sie ein Bestimmungsspiel: Wissen Sie, welche Pflanzen und Tiere rund um Ihren Wohnort heimisch sind? Mit kostenlosen Apps wie PlantNet (Android und iOS) können Sie Pflanzen direkt per Foto identifizieren. Vogel- und Insektenarten können Sie mit den kostenfreien Apps NABU Vogelwelt und NABU Insektenwelt kennenlernen und bestimmen. Probieren Sie es doch mal aus und lernen Sie Ihre Heimat neu kennen.


Wie können Computer lernen, Vögel anhand ihres Gesangs zu erkennen?
Rotkehlchen (© wirestock – Freepik)

Das Forschungsprojekt BirdNET, eine Zusammenarbeit des Cornell Lab of Ornithology und der Technischen Universität Chemnitz, setzt künstliche Intelligenz und neuronale Netze ein, um Computer darin zu trainieren, mehr als 3.000 der häufigsten Vogelarten weltweit zu identifizieren. Herzstück des Projekts ist die App BirdNET. Nutzer können eine Datei mit dem Mikrofon Ihres Android-Geräts aufzeichnen und sehen, ob BirdNET die in ihrer Aufzeichnung vorhandenen Vogelarten korrekt identifiziert. So können Sie die Vögel um Sie herum kennenlernen und den Forschern helfen, Beobachtungen zu sammeln, indem Sie Ihre Aufzeichnungen übertragen.

Die App ist bei Google Play für Android-Geräte verfügbar. Weitere Informationen zu dem Forschungsprojekt finden Sie hier.