Laienreanimation nach Herz-Kreislauf-Stillstand: „Es ist nur falsch, nichts zu tun!“

Herz-Kreislauf-Stillstand mitten auf dem Fußballplatz! Die halbe Welt wurde am 12. Juni 2021 Zeuge, als der dänische Nationalspieler Christian Eriksen kollabierte. Ersthelfer vor Ort reagierten sofort und begannen mit einer Herdruckmassage. Mit Erfolg: Sie konnten ihn wiederbeleben.

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Tatsächlich ereilt in Deutschland täglich 200 Menschen das gleiche Schicksal: Ihr Herz hört auf zu schlagen. Aber nur wenige wissen, was zu tun ist, um diesen Menschen das Leben zu retten. Insgesamt geht es nur für 10 Prozent so glimpflich aus wie für Christian Eriksen. Der Deutsche Rat für Wiederbelebung (GRC) macht deshalb dem DFB, der FIVA und der UEFA einen Vorschlag: Laienreanimationstraining vor jedem Fußballspiel zeigen! Das könnte 10.000 Menschenleben pro Jahr alleine in Deutschland retten.

Das Team der Zentralen Notaufnahme an der Uniklinik RWTH Aachen unter Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Christian Brokmann unterstützt dieses Vorhaben und verweist auf die offizielle Pressemitteilung des GRC. Darin nimmt dessen Vorsitzender, Prof. Dr. med. Bernd Böttiger, Direktor der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin der Uniklinik Köln, Stellung zum Thema.

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung.

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